Vor ungefähr 37 Jahren rannte eine junge Raymonde auf der Straße einer Frau hinterher, um sie nach ihrem selbstgemachten (und zur damaligen Zeit höchst exotischen) Tragetuch zu fragen – und fand eine Gruppe von Müttern, die einen Ort der Unterstützung und Gemeinschaft schaffen wollten. Gemeinsam mit diesen Frauen gründete Raymonde 1990 das erste ostdeutsche Mütterzentrum und hat den Verein seither in verschiedensten Funktionen begleitet – bis hin zu unserer Umbenennung in FiZ Leipzig: als ehrenamtlich Engagierte, als Vorstandsfrau, als Koordinatorin im Familienzentrum, als Bauherrin, als Kabarettistin und die letzten 16 Jahre als fabelhafte Geschäftsführerin.
Mit mehr als einer Träne im Knopfloch verabschieden wir uns von unserer geradlinigste Um-die-Ecke-Denkerin, unserer raffinierteste Dranbleiberin und empathischsten Motivatorin.
Liebe Raymonde…
Danke für deine Perspektiven.
Danke für deine Klarheit.
Danke für dein Mut.
Danke für dein Vertrauen.
Danke einfach für Alles.
